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Donnerstag, 6. März 2014

Stern


Ich beobachte an klarem Himmel einen Stern.
Ich beobachte ihn sehr gern.

Sein Flimmern macht mir bewusst,
was ich schon Ewigkeiten gewusst,
dass unendlich fern er ist,
doch diesen Blick hätte ich vermisst,
wenn ich nicht zu ihm aufgesehen.
Das kann uns jeden Tag geschehen,
wenn wir nur öffnen unsere Sinne,
aufsaugen, halten inne…

Das Wunder unserer Welt
unsere Sinne erhellt,
wenn wir nur trauen unseren Sinnen -
sie verinnerlichen – ganz innen.
Sinne sind Schubladen,
die wir können beladen,
mit schönen oder schlechten Sachen,
doch um Glückseligkeit zu entfachen,
benötigen sie den rechten Sinn:
Wo leg´ ich das Schlechte hin?

Ganz einfach: In das unterste Fach,
das niemand gerne öffnen mag,
weil dabei der Rücken schmerzt,
niemand da ist, der mit einem scherzt,
doch in der Lade – ganz oben,
wo die schönen Dinge wohnen,
zu denen man sich nicht bücken muss,
ohne Schmerz oder Verdruss,
lass Deine Vielfalt sich enthüllen,
- musst nur diese Lade füllen.

Lass Deine schöne Lade oben auf,
gib Deinem Leben frohen Lauf,
genieß den Stern, der für Dich zwinkert,
er ewig für Dich blinkert…

© Christiane Rühmann ( Februar 2014)

Samstag, 27. Juli 2013

Dank


Ich danke Dir, Du schöner Tag,
weil ich Dich erleben mag,
mit allen Höhen und auch Tiefen,
die  mir über die Strecke liefen,
die mir bereichern jede Stunde.
Auf geht´s in die nächste Runde.

Wünsche, dass ein jeder Tag,
mir das gleiche beschert,
an dem ich ebenfalls nicht klag
über Ebbe oder Wellen,
sie werden meinen Tag erhellen.

Schönes will ich beibehalten,
meine Tage so gestalten,
dass ich Tag für Tag bemerke,
genau dies gibt mir meine Stärke.

Leben will ich um mich haben,
um mich ständig zu erlaben
an dem Herzschlag dieser Welt.
Das gibt es auch ohne Geld
und hilft Hürden zu überwinden.

Alles andere lässt sich finden.

© Christiane Rühmann